Harun Farocki †

1966
Harun
Farocki †
Statt einer Vita:
Sonne ohne Schatten – für Harun Farocki (von Gert Conradt)
Über seinen Tod möchte ich mit Harun persönlich sprechen:
Das letzte Mal habe ich Dich bei der Eröffnung Deiner Ausstellung „Ernste Spiele“ im Hamburger Bahnhof getroffen – einem Tempel zeitgenössischer Kunst.
Während der Eröffnungsreden standest Du am Rand im Publikum. Ich machte drei Fotos von Dir - mehr aus der Distanz. Es war eine feierliche Stimmung, würdevoll. Ich wollte ein Portrait machen, Deinen Kopf - fand das aber zu voyeuristisch. Journalisten haben dafür lange Brennweiten, ich hätte mich vor Dir aufstellen und abdrücken müssen.
Du sahst hager aus, die Haut war grau, Du wirktest erschöpft. „Er arbeitet zu viel, er ist krank“, dachte ich.
Viele Menschen waren gekommen, Deine Familie, MitarbeiterInnen, KollegInnen vom Fach Kunst. Alt und Jung. Du bist populär geworden. Unter Deinen Fans waren viele Frauen. Du hattest eine erotische Ausstrahlung. Ich erinnere mich an einen frühen Artikel in der Pop-Zeitschrift „twen“: Meine Nächte mit Harun. Ich war neidisch. Du warst einer der begehrtesten SDS-Playboys. Einer, der auch durch Gedanken verführte.
In einem großen dunklen Raum im Seitengebäude des Hamburger Bahnhofs hingen Leinwände von der Decke. Auf den Vorder- und Rückseiten wurden Bewegtbilder – Filme und Videos – als Endlosschleifen gezeigt. Das reflektierende Licht der Leinwände erhellte den Raum. Die BesucherInnen verweilten oder liefen andächtig wie Scherenschnitte durch das Dämmerlicht.
Auch Nicht löschbares Feuer, Dein erster Film, ein Klassiker aus der Zeit des Vietnamkrieges, für den ich die Kamera gemacht hatte, wurde gezeigt. Für die Ausstellung war der Film restauriert worden. Das Filmkorn war durch digitale Pixel ersetzt worden. Die Filmbilder hatten eine brillante Schärfe, eine gesäuberte Oberfläche, die bei mir, dem Macher der Bilder, Staunen verursachte. Von seiner alten Aura befreit, präsentierte sich der Film in der musealen Umgebung – klinisch rein - mit neuem Warenwert.
Du standest zwischen den Bildern und Besuchern, nicktest hier- und dorthin, stimmtest zu, Lob wehrtest Du nicht ab. Du warst zugewandt und zugleich abwesend - auf Deine sehr spezielle Art. Mit Deinen Händen dirigiertest Du Deine gleitenden Gedanken, mit einem Kopfnicken unterstrichst Du Deine Aussagen. Oft endete ein Satz mit einem Lachen, das sagte: „So könnte es gewesen sein.“
Am Tag vor Deinem Tod war ich mit meiner Frau bei ihrer zweiundneunzigjährigen Mutter zu Besuch. Am liebsten saß die alte Dame am Fenster und las in ihren Tagebuchaufzeichnungen. Sie sprach wenig. Ich sortierte Fotos auf meinem Chip und stieß dabei auf die drei Bilder mit Dir aus dem Hamburger Bahnhof. Da war wieder dieser hagere, nachdenkliche, erschrockene, ungläubige Harun – um den es hier gegangen war und der sich dagegen wehrte, selbst Ausstellungsgegenstand zu sein. Ich beschloss, sobald ich in Berlin bin, rufe ich Dich an. Ich wollte wissen, wie es Dir geht.
In der Nacht hatte ich einen Traum. Ich sah Dich in einem großen Feuerkreis stehen. Das Feuer gefährdete Dich nicht. Du standest eingehüllt in einen Kapuzenmantel – wie Giordano Bruno auf dem Campo de‘ Fiori in Rom. Dein Gesicht war nur als Silhouette, im Anschnitt, zu erkennen.
Am nächsten Tag auf der Rückfahrt nach Berlin kam eine dringende Warnung vor einem Geisterfahrer aus dem Verkehrsfunk. Der befand sich genau in dem Abschnitt, auf dem wir fuhren. Kaum hatten wir die Warnung gehört, sprangen die Signale des Verkehrsleitsystems von 120 auf 60 km/h. Das sah nach Gefahr aus. Wir reihten uns zwischen die LWS auf der rechten Spur ein. Einige Autos fuhren ungebremst weiter. Es dauerte nicht lange und es bildete sich ein Stau. Nur die rechte Spur kam im Schritttempo voran.
Erst sahen wir Blaulichter, dann Rauch, dann Rettungsfahrzeuge, einen Hubschrauber in der Luft. Wir kamen zum Unfallort. Mehrere Autos waren ineinander verkeilt, rauchten, ein Auto war über die Leitplanke geschleudert worden und hatte dort den Verkehr zum Stillstand gebracht. Überall Glassplitter. Eine vermutlich tote Person lag zugedeckt auf einer Bahre, eine andere, in eine Goldfolie gehüllt, lag mit den Füßen nach oben am Autobahnrand. Das Geschehen erinnerte an Godards Film Weekend.
Kurz vor Hannover gab es wieder eine Staumeldung. Bei der nächsten Ausfahrt verließen wir den Highway und fuhren durch unbekannte Dörfer und Landschaften in einer Kolonne mit vielen anderen Fahrzeugen. Die LKWs auf den Landstraßen erinnerten mich an Elefanten und ich dachte, so muss es gewesen sein, als Hannibal über die Alpen zog.
Noch immer unter dem Schock des Erlebten legten wir in Giffhorn eine Rast ein, als mich eine SMS von einer Freundin aus der Schweiz erreichte: „Harun ist tot.“ Die Fotos, der Traum, der Unfall.
In meinem Film Video Vertov kommentiere ich ein Dokument, in dem ich mit anderen dffb-Studenten über den politischen Film 1968 diskutiere. Heute kritisiere ich mich dafür, dass ich damals nicht über das sprach, was mich bedrückte, darüber, dass unserer Familie das Geld zum Leben fehlte – wir aber über die Weltrevolution fabulierten. Du ergänzt in Deiner letzten E-Mail meine Anmerkung: „Damals haben wir auch nicht darüber gesprochen, dass wir alle Konkurrenten sind.“
Es wird gesagt, dass der Mensch im Moment des Todes sein ganzes Leben wie in einem Zeitraffer erlebt. War es so bei Dir?
Unter dem Titel Was zählt! wird es am 08.11.14 einen Abend geben, an dem an Dich erinnert wird. Der nächste Tag, der 9. November, ist ja der „Schicksalstag“ der Deutschen. Mauerfall, Hitler, Reichskristallnacht – und unser Studienfreund Holger Meins starb vor vierzig Jahren an diesem Tag – . Für Holger galt: „das einzige WAS ZÄHLT ist der Kampf – jetzt, heute, morgen, gefressen oder nicht. Was interessiert, ist, was Du draus machst: ‘n Sprung nach vorn. Besser werden. Aus den Erfahrungen lernen. Genau das muß man daraus machen. Alles andere ist Dreck. DER KAMPF GEHT WEITER.“ (1974)
Viele Fragen sind offen: Wie bist Du gestorben? Gibt es Zeugen, Fotos? Eine Totenmaske? Hattest Du ein Testament geschrieben, eine Patientenverfügung verfasst? Wurdest Du begraben, verbrannt?
War der Moment Deines Todes ein eiskalter Hauch, ein heißer Blitz, eine Erlösung? Bis Du auf- oder abgestiegen? Dein Leben als Intermezzo, als Sonne ohne Schatten?
Auch die „Toten Hosen“ fragen: „Was zählt?“ Und antworten: „Nur die Liebe zählt.“
Sonne ohne Schatten – für Harun Farocki (von Gert Conradt)
Über seinen Tod möchte ich mit Harun persönlich sprechen:
Das letzte Mal habe ich Dich bei der Eröffnung Deiner Ausstellung „Ernste Spiele“ im Hamburger Bahnhof getroffen – einem Tempel zeitgenössischer Kunst.
Während der Eröffnungsreden standest Du am Rand im Publikum. Ich machte drei Fotos von Dir - mehr aus der Distanz. Es war eine feierliche Stimmung, würdevoll. Ich wollte ein Portrait machen, Deinen Kopf - fand das aber zu voyeuristisch. Journalisten haben dafür lange Brennweiten, ich hätte mich vor Dir aufstellen und abdrücken müssen.
Du sahst hager aus, die Haut war grau, Du wirktest erschöpft. „Er arbeitet zu viel, er ist krank“, dachte ich.
Viele Menschen waren gekommen, Deine Familie, MitarbeiterInnen, KollegInnen vom Fach Kunst. Alt und Jung. Du bist populär geworden. Unter Deinen Fans waren viele Frauen. Du hattest eine erotische Ausstrahlung. Ich erinnere mich an einen frühen Artikel in der Pop-Zeitschrift „twen“: Meine Nächte mit Harun. Ich war neidisch. Du warst einer der begehrtesten SDS-Playboys. Einer, der auch durch Gedanken verführte.
In einem großen dunklen Raum im Seitengebäude des Hamburger Bahnhofs hingen Leinwände von der Decke. Auf den Vorder- und Rückseiten wurden Bewegtbilder – Filme und Videos – als Endlosschleifen gezeigt. Das reflektierende Licht der Leinwände erhellte den Raum. Die BesucherInnen verweilten oder liefen andächtig wie Scherenschnitte durch das Dämmerlicht.
Auch Nicht löschbares Feuer, Dein erster Film, ein Klassiker aus der Zeit des Vietnamkrieges, für den ich die Kamera gemacht hatte, wurde gezeigt. Für die Ausstellung war der Film restauriert worden. Das Filmkorn war durch digitale Pixel ersetzt worden. Die Filmbilder hatten eine brillante Schärfe, eine gesäuberte Oberfläche, die bei mir, dem Macher der Bilder, Staunen verursachte. Von seiner alten Aura befreit, präsentierte sich der Film in der musealen Umgebung – klinisch rein - mit neuem Warenwert.
Du standest zwischen den Bildern und Besuchern, nicktest hier- und dorthin, stimmtest zu, Lob wehrtest Du nicht ab. Du warst zugewandt und zugleich abwesend - auf Deine sehr spezielle Art. Mit Deinen Händen dirigiertest Du Deine gleitenden Gedanken, mit einem Kopfnicken unterstrichst Du Deine Aussagen. Oft endete ein Satz mit einem Lachen, das sagte: „So könnte es gewesen sein.“
Am Tag vor Deinem Tod war ich mit meiner Frau bei ihrer zweiundneunzigjährigen Mutter zu Besuch. Am liebsten saß die alte Dame am Fenster und las in ihren Tagebuchaufzeichnungen. Sie sprach wenig. Ich sortierte Fotos auf meinem Chip und stieß dabei auf die drei Bilder mit Dir aus dem Hamburger Bahnhof. Da war wieder dieser hagere, nachdenkliche, erschrockene, ungläubige Harun – um den es hier gegangen war und der sich dagegen wehrte, selbst Ausstellungsgegenstand zu sein. Ich beschloss, sobald ich in Berlin bin, rufe ich Dich an. Ich wollte wissen, wie es Dir geht.
In der Nacht hatte ich einen Traum. Ich sah Dich in einem großen Feuerkreis stehen. Das Feuer gefährdete Dich nicht. Du standest eingehüllt in einen Kapuzenmantel – wie Giordano Bruno auf dem Campo de‘ Fiori in Rom. Dein Gesicht war nur als Silhouette, im Anschnitt, zu erkennen.
Am nächsten Tag auf der Rückfahrt nach Berlin kam eine dringende Warnung vor einem Geisterfahrer aus dem Verkehrsfunk. Der befand sich genau in dem Abschnitt, auf dem wir fuhren. Kaum hatten wir die Warnung gehört, sprangen die Signale des Verkehrsleitsystems von 120 auf 60 km/h. Das sah nach Gefahr aus. Wir reihten uns zwischen die LWS auf der rechten Spur ein. Einige Autos fuhren ungebremst weiter. Es dauerte nicht lange und es bildete sich ein Stau. Nur die rechte Spur kam im Schritttempo voran.
Erst sahen wir Blaulichter, dann Rauch, dann Rettungsfahrzeuge, einen Hubschrauber in der Luft. Wir kamen zum Unfallort. Mehrere Autos waren ineinander verkeilt, rauchten, ein Auto war über die Leitplanke geschleudert worden und hatte dort den Verkehr zum Stillstand gebracht. Überall Glassplitter. Eine vermutlich tote Person lag zugedeckt auf einer Bahre, eine andere, in eine Goldfolie gehüllt, lag mit den Füßen nach oben am Autobahnrand. Das Geschehen erinnerte an Godards Film Weekend.
Kurz vor Hannover gab es wieder eine Staumeldung. Bei der nächsten Ausfahrt verließen wir den Highway und fuhren durch unbekannte Dörfer und Landschaften in einer Kolonne mit vielen anderen Fahrzeugen. Die LKWs auf den Landstraßen erinnerten mich an Elefanten und ich dachte, so muss es gewesen sein, als Hannibal über die Alpen zog.
Noch immer unter dem Schock des Erlebten legten wir in Giffhorn eine Rast ein, als mich eine SMS von einer Freundin aus der Schweiz erreichte: „Harun ist tot.“ Die Fotos, der Traum, der Unfall.
In meinem Film Video Vertov kommentiere ich ein Dokument, in dem ich mit anderen dffb-Studenten über den politischen Film 1968 diskutiere. Heute kritisiere ich mich dafür, dass ich damals nicht über das sprach, was mich bedrückte, darüber, dass unserer Familie das Geld zum Leben fehlte – wir aber über die Weltrevolution fabulierten. Du ergänzt in Deiner letzten E-Mail meine Anmerkung: „Damals haben wir auch nicht darüber gesprochen, dass wir alle Konkurrenten sind.“
Es wird gesagt, dass der Mensch im Moment des Todes sein ganzes Leben wie in einem Zeitraffer erlebt. War es so bei Dir?
Unter dem Titel Was zählt! wird es am 08.11.14 einen Abend geben, an dem an Dich erinnert wird. Der nächste Tag, der 9. November, ist ja der „Schicksalstag“ der Deutschen. Mauerfall, Hitler, Reichskristallnacht – und unser Studienfreund Holger Meins starb vor vierzig Jahren an diesem Tag – . Für Holger galt: „das einzige WAS ZÄHLT ist der Kampf – jetzt, heute, morgen, gefressen oder nicht. Was interessiert, ist, was Du draus machst: ‘n Sprung nach vorn. Besser werden. Aus den Erfahrungen lernen. Genau das muß man daraus machen. Alles andere ist Dreck. DER KAMPF GEHT WEITER.“ (1974)
Viele Fragen sind offen: Wie bist Du gestorben? Gibt es Zeugen, Fotos? Eine Totenmaske? Hattest Du ein Testament geschrieben, eine Patientenverfügung verfasst? Wurdest Du begraben, verbrannt?
War der Moment Deines Todes ein eiskalter Hauch, ein heißer Blitz, eine Erlösung? Bis Du auf- oder abgestiegen? Dein Leben als Intermezzo, als Sonne ohne Schatten?
Auch die „Toten Hosen“ fragen: „Was zählt?“ Und antworten: „Nur die Liebe zählt.“
2014/2015, Das Wetter in geschlossenen Räumen, Dramaturgie
2013/2014, Phoenix, Drehbuch-Mitarbeit
2013, Sauerbruch Hutton Architekten, Regie, Drehbuch
2012, Ein neues Produkt, Regie
2011/2012, Harun Farocki präsentiert: La Verifica Incerta, Regie
2011/2012, Barbara, Drehbuch-Mitarbeit
2010/2011, Etwas Besseres als den Tod, Dramaturgie
2008/2009, Zum Vergleich, Regie, Drehbuch, Produzent
2008, Ich gehe jetzt rein, Produzent
2008, Jerichow, Dramaturgie
2007, Memories - Jeonju Digital Project 2007, Regie
2007, Aufschub, Regie, Drehbuch, Schnitt, Produzent
2007, Übertragung, Regie, Kamera, Produzent
2006/2007, Yella, Dramaturgie
2005/2006, Am Rand der Städte, Produzent
2005, Aufstellung, Regie, Drehbuch
2004/2005, Die Hochzeitsfabrik, Produzent
2004/2005, Gespenster , Drehbuch, Dramaturgie
2004, Nicht ohne Risiko, Regie, Drehbuch, Produzent
2003, Auge/Maschine III, Regie, Idee
2002/2003, Erkennen und Verfolgen, Regie, Drehbuch, Kamera, Produzent
2002/2003, Wolfsburg, Dramaturgie
2001, Toter Mann, Dramaturgie
2001, Auge/Maschine, Regie, Drehbuch, Schnitt, Produzent
2001, Die Schöpfer der Einkaufswelten, Regie
2001, Auge/Maschine II, Regie, Drehbuch, Produzent
2000, Die innere Sicherheit, Drehbuch
1999/2000, Gefängnisbilder, Regie, Drehbuch, Produzent
1999/2000, Deutsche Polizisten, Produzent
1998, Worte und Spiele, Regie, Drehbuch
1997/1998, Die Beischlafdiebin, Drehbuch-Mitarbeit
1997, Der Ausdruck der Hände, Regie, Drehbuch, Produzent
1997, Stilleben, Regie, Drehbuch, Schnitt, Produzent
1997, Nach dem Spiel, Produzent
1996, Der Auftritt, Regie, Drehbuch, 2. Kamera, Produzent
1995/1996, Cuba Libre, Dramaturgie
1995, Schnittstelle, Regie, Drehbuch, Produzent
1995, Arbeiter verlassen die Fabrik, Regie, Drehbuch, Produzent
1994/1995, Pilotinnen, Dramaturgie
1994, Die führende Rolle, Regie, Drehbuch
1993, Ein Tag im Leben des Endverbrauchers, Regie, Drehbuch, Produzent
1992, Das warme Geld, Dramaturgie
1992, Videogramme einer Revolution, Regie, Drehbuch, Produzent
1991, Was ist los?, Regie, Drehbuch, Schnitt, Produzent
1990, Leben - BRD, Regie, Drehbuch, Schnitt, Produzent
1989, Image und Umsatz oder: Wie kann man einen Schuh darstellen, Regie, Drehbuch
1989, Umbra Vitae, Regie
1988, Kinostadt Paris, Regie, Drehbuch
1988, Georg K. Glaser - Schriftsteller und Schmied, Regie, Drehbuch, Schnitt, Produzent
1988, Bilder der Welt und Inschrift des Krieges, Regie, Drehbuch, Schnitt, Produzent
1987, Ziele: Die Schulung, Regie, Drehbuch
1987, Bilderkrieg, Regie
1986, Wie man sieht, Regie, Drehbuch, Interviews, Schnitt, Produzent
1986, Schlagworte-Schlagbilder, Regie, Drehbuch
1985, Betrogen, Regie, Drehbuch
1984, Das doppelte Gesicht: Peter Lorre, Regie, Produzent
1983, Jean-Marie Straub und Danièle Huillet bei der Arbeit an einem Film nach Franz Kafkas Romanfragment »Amerika«, Regie, Drehbuch, Schnitt, Produzent
1983, Ein Bild, Regie, Drehbuch, Schnitt, Produzent
1983, Klassenverhältnisse, Darsteller
1980-1982, Etwas wird sichtbar, Darsteller, Regie, Drehbuch, Produzent
1979/1980, Henry Angst, Darsteller
1979, 17.6.79 Zur Ansicht: Peter Weiss, Regie, Schnitt, Produzent
1979, Time to love, Regie
1979, Der Geschmack des Lebens, Regie, Kamera, Produzent
1978, Zwischen zwei Kriegen, Regie, Drehbuch, Schnitt, Darsteller, Produzent
1978, Häuser, Regie
1977/1978, Industrie-Fotografie, Regie
1976, Die Schlacht. Szenen aus Deutschland , Regie
1975, Erzählen, Darsteller, Regie, Drehbuch, Schnitt, Produzent
1974/1975, Kampf um ein Kind, Darsteller
1974, Die Arbeit mit Bildern, Regie, Drehbuch
1974, Moderatoren, Regie
1974, Plakatmaler, Regie, Produzent
1973, Brunner ist dran. Frei nach Baudelaire, Regie
1972, Make Up, Regie, Drehbuch, Produzent
1971, Eine Sache, die sich versteht. 15 mal, Regie
1970, Zum Begriff des 'kritischen Kommunismus' bei Antonio Labriola (1843-1904), Darsteller
1969/1970, Die Teilung aller Tage, Regie, Drehbuch
1969, Nicht löschbares Feuer, Regie, Drehbuch, Schnitt, Produzent
1969, Wie nimmt man einem Polizisten den Helm ab, Regie
1969, Nixon kommt nach Berlin, Regie
1968/1969, Die Rote Fahne, Regie
1968, Ihre Zeitungen, Regie, Drehbuch, Schnitt
1968, Drei Schüsse auf Rudi, Regie, Produzent
1968, White Christmas, Regie, Drehbuch
1968, Ohne Titel oder: Wanderkino für Ingenieurstudenten , Regie, Drehbuch
1967/1968, Brecht die Macht der Manipulateure, Beratung
1967, Die Worte des Vorsitzenden, Darsteller, Regie, Drehbuch
1967, Der Wahlhelfer, Regie, Drehbuch
1967, Farocki dreht, Mitwirkung
1966, Jeder ein Berliner Kindl, Regie, Drehbuch, Kamera, Schnitt
2013/2014, Phoenix, Drehbuch-Mitarbeit
2013, Sauerbruch Hutton Architekten, Regie, Drehbuch
2012, Ein neues Produkt, Regie
2011/2012, Harun Farocki präsentiert: La Verifica Incerta, Regie
2011/2012, Barbara, Drehbuch-Mitarbeit
2010/2011, Etwas Besseres als den Tod, Dramaturgie
2008/2009, Zum Vergleich, Regie, Drehbuch, Produzent
2008, Ich gehe jetzt rein, Produzent
2008, Jerichow, Dramaturgie
2007, Memories - Jeonju Digital Project 2007, Regie
2007, Aufschub, Regie, Drehbuch, Schnitt, Produzent
2007, Übertragung, Regie, Kamera, Produzent
2006/2007, Yella, Dramaturgie
2005/2006, Am Rand der Städte, Produzent
2005, Aufstellung, Regie, Drehbuch
2004/2005, Die Hochzeitsfabrik, Produzent
2004/2005, Gespenster , Drehbuch, Dramaturgie
2004, Nicht ohne Risiko, Regie, Drehbuch, Produzent
2003, Auge/Maschine III, Regie, Idee
2002/2003, Erkennen und Verfolgen, Regie, Drehbuch, Kamera, Produzent
2002/2003, Wolfsburg, Dramaturgie
2001, Toter Mann, Dramaturgie
2001, Auge/Maschine, Regie, Drehbuch, Schnitt, Produzent
2001, Die Schöpfer der Einkaufswelten, Regie
2001, Auge/Maschine II, Regie, Drehbuch, Produzent
2000, Die innere Sicherheit, Drehbuch
1999/2000, Gefängnisbilder, Regie, Drehbuch, Produzent
1999/2000, Deutsche Polizisten, Produzent
1998, Worte und Spiele, Regie, Drehbuch
1997/1998, Die Beischlafdiebin, Drehbuch-Mitarbeit
1997, Der Ausdruck der Hände, Regie, Drehbuch, Produzent
1997, Stilleben, Regie, Drehbuch, Schnitt, Produzent
1997, Nach dem Spiel, Produzent
1996, Der Auftritt, Regie, Drehbuch, 2. Kamera, Produzent
1995/1996, Cuba Libre, Dramaturgie
1995, Schnittstelle, Regie, Drehbuch, Produzent
1995, Arbeiter verlassen die Fabrik, Regie, Drehbuch, Produzent
1994/1995, Pilotinnen, Dramaturgie
1994, Die führende Rolle, Regie, Drehbuch
1993, Ein Tag im Leben des Endverbrauchers, Regie, Drehbuch, Produzent
1992, Das warme Geld, Dramaturgie
1992, Videogramme einer Revolution, Regie, Drehbuch, Produzent
1991, Was ist los?, Regie, Drehbuch, Schnitt, Produzent
1990, Leben - BRD, Regie, Drehbuch, Schnitt, Produzent
1989, Image und Umsatz oder: Wie kann man einen Schuh darstellen, Regie, Drehbuch
1989, Umbra Vitae, Regie
1988, Kinostadt Paris, Regie, Drehbuch
1988, Georg K. Glaser - Schriftsteller und Schmied, Regie, Drehbuch, Schnitt, Produzent
1988, Bilder der Welt und Inschrift des Krieges, Regie, Drehbuch, Schnitt, Produzent
1987, Ziele: Die Schulung, Regie, Drehbuch
1987, Bilderkrieg, Regie
1986, Wie man sieht, Regie, Drehbuch, Interviews, Schnitt, Produzent
1986, Schlagworte-Schlagbilder, Regie, Drehbuch
1985, Betrogen, Regie, Drehbuch
1984, Das doppelte Gesicht: Peter Lorre, Regie, Produzent
1983, Jean-Marie Straub und Danièle Huillet bei der Arbeit an einem Film nach Franz Kafkas Romanfragment »Amerika«, Regie, Drehbuch, Schnitt, Produzent
1983, Ein Bild, Regie, Drehbuch, Schnitt, Produzent
1983, Klassenverhältnisse, Darsteller
1980-1982, Etwas wird sichtbar, Darsteller, Regie, Drehbuch, Produzent
1979/1980, Henry Angst, Darsteller
1979, 17.6.79 Zur Ansicht: Peter Weiss, Regie, Schnitt, Produzent
1979, Time to love, Regie
1979, Der Geschmack des Lebens, Regie, Kamera, Produzent
1978, Zwischen zwei Kriegen, Regie, Drehbuch, Schnitt, Darsteller, Produzent
1978, Häuser, Regie
1977/1978, Industrie-Fotografie, Regie
1976, Die Schlacht. Szenen aus Deutschland , Regie
1975, Erzählen, Darsteller, Regie, Drehbuch, Schnitt, Produzent
1974/1975, Kampf um ein Kind, Darsteller
1974, Die Arbeit mit Bildern, Regie, Drehbuch
1974, Moderatoren, Regie
1974, Plakatmaler, Regie, Produzent
1973, Brunner ist dran. Frei nach Baudelaire, Regie
1972, Make Up, Regie, Drehbuch, Produzent
1971, Eine Sache, die sich versteht. 15 mal, Regie
1970, Zum Begriff des 'kritischen Kommunismus' bei Antonio Labriola (1843-1904), Darsteller
1969/1970, Die Teilung aller Tage, Regie, Drehbuch
1969, Nicht löschbares Feuer, Regie, Drehbuch, Schnitt, Produzent
1969, Wie nimmt man einem Polizisten den Helm ab, Regie
1969, Nixon kommt nach Berlin, Regie
1968/1969, Die Rote Fahne, Regie
1968, Ihre Zeitungen, Regie, Drehbuch, Schnitt
1968, Drei Schüsse auf Rudi, Regie, Produzent
1968, White Christmas, Regie, Drehbuch
1968, Ohne Titel oder: Wanderkino für Ingenieurstudenten , Regie, Drehbuch
1967/1968, Brecht die Macht der Manipulateure, Beratung
1967, Die Worte des Vorsitzenden, Darsteller, Regie, Drehbuch
1967, Der Wahlhelfer, Regie, Drehbuch
1967, Farocki dreht, Mitwirkung
1966, Jeder ein Berliner Kindl, Regie, Drehbuch, Kamera, Schnitt